Facebook Stalker: Mann muss vier Jahre ins Gefängnis

Ein Mann aus dem US-Bundesstaat Kalifornien wurde am vergangenen Freitag zu vier Jahren Haft verurteilt, weil er die Facebook-Profile zahlreicher Damen ausspionierte, um so an ihre Email-Accounts zu gelangen.

George Bronk furchforstete die Emails der Frauen nach Nackt- oder zumindest halbnackten Fotos und Videos, um diese dann an deren gesamte Kontaktliste weiterzuleiten.

George Bronk zeigte keinerlei Reue

„Dieser Fall kann als anschauliches Beispiel dafür gelten, was der so genannte Cyberspace hervorbringt. Es hat sehr reale Konsequenzen“, so Richter  Lawrence Brown vom Bezirksgericht in Sacramento. „Das Eindringen in das Profil eines anderen ist nichts anderes als das Eindringen in dessen Haus.“ Bronk bekannte sich dessen für schuldig, ebenso der Annahme falscher Identitäten sowie des Besitzes von Kinderpornographie. Seine Anwältin Monica Lynch teilte mit, dass ihr Mandant die volle Verantwortung für sein Handeln übernehmen wolle, allerdings keinerlei Reue zeigte. Eine Strafmilderung und die Aussicht auf nur ein Jahr Gefängnis wurden so zerschlagen.

Die Staatsanwaltschaft zeigte sich besorgt über den Umstand, dass sich der 24-Jährige, der offenbar auch Alkoholprobleme hat, derart gefühllos präsentierte. Seine Hackeraktivitäten hatte er im Dezember 2009 begonnen. Im Zuge dessen hatte er seine Opfer, die in insgesamt 17 Bundesstaaten zu Hause sind, auch genötigt, ihm noch weitere Bilder zu senden.

Barry Ardolf  zu 18 Jahren Gefägnis verurteilt

Bronks Fall ist in den USA derzeit nicht der einzige seiner Art. In Minnesota wurde Barry Ardolf  zu 18 Jahren Haft verurteilt, nachdem er sich in unter anderem das Wi-Fi-Netzwerk seines Nachbarn gehackt hatte. Von dessen Email-Account verschickte er dann diverse Emails mit sexuellen Inhalten an seine Mitarbeiter und drohte darüber hinaus an Vizepräsident Joe Bidden zu ermorden.

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