Erfolgreich nach dem Tod: Amy Winehouse dominiert Single- und Albumcharts

Sie ist erst seit wenigen Tagen tot. Dennoch ist schon jetzt genau das eingetreten, was vielen Künstlern nach ihrem Ableben widerfährt: Der Absatz ihrer Werke klettert in ungeahnte Höhen. Mit mehreren Alben ist Amy Winehouse derzeit auf Spitzenpositionen der Charts vertreten.

Gleich drei ihrer Alben befinden sich derzeit in den Top Ten. Das fünf Jahre alte preisgekrönte Werk „Back to Black“ schießt gar den Vogel ab. In den iTunes-Charts in den USA, Großbritannien, Frankreich und auch Deutschland belegt das Erfolgsalbum gar Platz eins.

„Back to Black“ schießt von Platz 59 hoch auf Position 1

„Back to Black“ hat die mit 27 Jahren verstorbene Sängerin ihren musikalischen Durchbruch zu verdanken. Ihm verdankt sie fünf Grammys. Noch am Wochenende dümpelte es auf Platz 59 herum. Doch der rasante Aufstieg folgte auf dem Fuße. Auch die dazugehörigen Singles „Back to Black“ (von 81 auf 4) und „Rehab“ (von 181 auf 18) sind wieder in den Charts. Selbst ihr Debütalbum „Frank“ aus dem Jahr 2003 schafft es nun erneut auf Platz elf.

Es scheint sich nun zu wiederholen, was erst vor zwei Jahren im Fall Michael Jackson geschehen ist: Sogar im fernen Amerika etwa legten die Singles-Verkäufe von Amy Winehouse um sagenhafte 1800 Prozent zu. Auch ein Blick auf die den US-Longplay-Charts für Kalenderwoche 31, deren Erhebungszeitraum am 31. Juli endet, ist eindrucksvoll. Hier wird ihr Album „Back To Black“ aller Wahrscheinlichkeit nach mit 20.000 bis 25.000 Verkäufen in den Top 20 einsteigen. Rasant auch die Entwicklung der Single „Rehab“. Universal Music verkaufte hier binnen 36 Stunden nach ihrem Tod an die 30.000 Downloads. Die Klickzahlen auf YouTube sind entsprechend. In Großbritannien geht es noch sagenhafter zu.

Winehouse hat Material für bis zu drei Alben hinterlassen

Und das könnte noch nicht alles gewesen sein. Wie der „King of Pop“ so war auch die „Queen of Soul“ ausgesprochen fleißig. Es gibt Gerüchte, dass Material für bis zu drei weitere Alben vorhanden sein soll. Ob und wann diese Erscheinen, das liegt nun allerdings in der Hand ihrer Eltern.

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