Spielt NBA-Star Kobe Bryant bald in der Türkei?

Die Vertreter des US-amerikanischen Basketballspielers Kobe Bryant wollen sich mit Offiziellen von Beşiktaş Istanbul treffen. Könnte es den Shooting Guard der LA Lakers bald an den Bosporus verschlagen?

Für die Fluggesellschaft Turkish Airlines war er bereits in einem Werbespot aktiv.
Jetzt wird bei Beşiktaş über die Möglichkeit gesprochen, den „wertvollsten NBA-Spieler 2008“ für die Zeit des Lockouts in die National Basketball Association (NBA) in die Türkei zu holen. Die NBA-Saison droht derzeit auszufallen oder verspätet zu beginnen, da sich die Vereine bislang nicht mit der Spielergewerkschaft auf einen neuen Tarifvertrag einigen konnten.

Şeref Yalçın, zuständig für die Abteilung Basketball bei Beşiktaş, gab sich zuversichtlich, dass man den fünfachen NBA-Meister und Olympischen Goldmedaillengewinner verpflichten könne. „Im Moment gibt es eine 50-Prozent-Chance, dass Kobe in die Türkei kommen könnte“, so Yalçın. Mehr Klarheit soll jedoch ein Treffen am 30. Juli bringen.

Kobe Bryant ist nicht der erste, den es temporär über den großen Teich zieht. Deron Williams, Guard bei den New Jersey Nets, hat bereits bei Beşiktaş für ein Jahr unterschrieben. Sollte die NBA vorher doch starten, würde der Vertrag hinfällig und Williams könnte in die USA zurückkehren. Im letzten Jahr kam sogar Allen Iverson.

Geld soll im Fall Kobe Bryant keine Rolle spielen

Bestätigt hat Bryant diese Pläne noch nicht. Interesse, einmal in der Türkei oder gar in China zu spielen, hat er aber bereits geäußert. Noch läuft der Vertrag mit den LA Lakers über die nächsten drei Jahre. Yalçın, dessen Saison im Oktober beginnt, hat bereits bei der Internationalen Basketball Föderation angefragt. „Kobe möchte ein bisschen darüber nachdenken“, so Yalçın über den Stand der Dinge. „Wir glauben, dass seine Antwort positiv ausfallen wird. Geld sollte nicht das Problem sein.“

Auch andere Spieler überlegen, ihre Spielpause in Übersee zu verbringen. Die Spielervereinigung ermuntert die Athleten zu diesem Schritt.  Seit 1. Juli geht in der amerikanischen NBA nichts mehr. Im Streit um die Beteiligung der Spieler an den Einnahmen konnte keine Einigung erzielt werden. Es folgte die Aussperrung – das härteste Mittel, das der NBA im Arbeitskampf mit den Spielern zur Verfügung steht. Zuletzt gab es eine solchen „Lockout“ im Jahr 1998. Damals fiel ein Teil der Basketball-Saison, die dieses Jahr Anfang November beginnen soll, aus. Das könnte auch jetzt drohen. Derzeit gibt es weder ein Training bei den Clubs selbst noch Vorbereitungsspiele, keine Vertragsgespräche oder Wechsel.

Hier ist Kobe Bryant im Spot für Turkish Airlines zu sehen:

http://www.youtube.com/watch?v=-3lVzGqjF84

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