Osloer Bürgermeister will sich für Muslime einsetzen

Nach dem Doppel-Attentat in Norwegen versammelten sich am 26. Juli in einer Moschee in Oslo Politiker und viele andere zum Gedenken an die Opfer.

Zu den Teilnehmern der Gedenkfeier gehörten der norwegische Außenminister Jonas Gahr Store, Prinz Haakon, der Bürgermeister von Oslo Fabian Stang und der Bischof von Oslo.

Außenminister Store erklärte, Norwegen habe sich mit diesem Treffen dem Hass mit Liebe gegenübergestellt. „Wenn eine Person allein so viel Hass hervorbringen kann, stellen sie sich vor, wie viel Liebe wir alle zusammen zeigen können?“, so Store.

Der Osloer Bürgermeister sprach in seiner Rede die Muslime direkt an und bemerkte, zwar habe er blonde Haare und sehe dem Attentäter Anders Behring Breivik sogar etwas ähnlich. Dennoch würden die Muslime ihn selbstverständlich deswegen nicht als Terroristen abstempeln. Genauso woller er die Muslime vor einem Generalverdacht schützen, wenn für einen Vorfall in der Zukunft angeblich ein Muslim verantwortlich sein sollte. Damit nahm er indirekt Bezug auf die Vorverurteilung, welche den Täter zu Beginn des Terrors in Norwegen auf den Kreis von Islamisten eingeengt und die Medien beherrscht hatte, bevor die Identität des Rechtsextremisten Anders Behring Breivik geklärt war. Dann werde er sich dafür einsetzen, dass auch nicht sofort alle Muslime als Terroristen betrachtet würden: „Ich versichere ihnen: Ich werde es nicht zulassen, dass bei Vorfällen, an denen vermutlich Muslime beteiligt sind, alle Muslime unter Tatverdacht gestellt werden“, so Stang.

http://www.nba.de/home/collective_bargaining_agreement_2011_06_30.html

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