Sensationsfund in der Türkei: Grab des Apostel Philippus entdeckt

Italienische Archäologen haben am Mittwoch verkündet, dass sie das Grab des Apostels Philippus im damals römischen Hierapolis entdeckt haben. Erweist sich der Fund tatsächlich als die letzte Ruhestätte von einem der zwölf Jünger Jesu, so käme das für die christliche Welt einer Sensation gleich.

Im Rahmen einer Pressekonferenz eröffnete Grabungsleiter Professor Dr. Francesco D´Adria, Direktor der Scuola Spec. Archeologia Dipt. Beni Culturali. D`Andria, den Journalisten die Neuigkeit. Er sprach von einem „für die christliche Welt und die Archäologie wichtigen Fund“.

Das Grab wurde bisher noch nicht geöffnet. Erweist sich die Ahnung der Experten als richtig und wird der Fund vom Vatikan anerkannt, so könnte das Grab ähnlich wie Santiago de Compostela zu einer echten Pilgerstätten werden. In Nordspanien liegen die Reliquien des Apostel Jakobus. Millionen Gläubige verschiedenster Konfessionen reisen Jahr für Jahr dorthin.

Philippus starb 80 n. Chr. den Märtyrertod in Hierapolis

Geboren in Bethsaida, Galiläa, predigte Philippus unter anderem im westlichen Anatolien. In Skythien, in der Ukraine, fand er den Märtyrertod. Seine Hinrichtung fand 80 nach Christus statt. Wie Dr. Francesco D´Adria berichtet, soll das Grab in byzantinischer Zeit in eine Kirche verlegt worden sein, dessen Reste die Wissenschaftler nun in der Ruine der Kriche gefunden haben.

Vielen ist Philippus durch das Wunder der Brotvermehrung zur Speisung der 5000 am See Genezareth ein Begriff. Dort wird der von Jesus gefragt, wie die vielen Menschen versorgt werden könnten. Die Möglichkeit eines Wunders zog er jedoch nicht in Betracht.

Die Stadt Hierapolis, wurde im Jahr 1334 durch ein Erdbeben zerstört. Heute gehört der Ort zu den beliebtesten Ausflugszielen für Touristen in  Antalya.

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