Zu schön: Make-up-Kampagne mit Julia Roberts wird eingestampft

Sie ist die makellose "Pretty Woman", die Richard Gere einst auf die Knie fallen ließ. Für die britische Werbeaufsicht ist Julia Roberts diesmal etwas zu schön. Jetzt muss eine Werbekampagne mit dem Hollywood-Star zurückgezogen werden.

Dass Stars gelegentlich bei ihrem Äußeren tricksen, das ist kein Geheimnis. Auch Bild von ihnen durchlaufen in der Regel eine mehr oder weniger harte „Photoshop-Kur“ bis sie die Öffentlichkeit zu sehen bekommt. Mit der Realität haben solche Kunstprodukte aber oftmals nur noch sehr wenig zu tun. Im Fall von Julia Roberts zu wenig – wie die britische Werbeaufsicht (ASA) meint.

L’Oréal führt Verbraucher mit bearbeiteten Fotos in die Irre

Eine Werbekampagne mit dem Kosmetik-Konzern L’Oréal muss jetzt zurückgezogen werden, weil die 43-jährige Schauspielerin von den Plakaten schlicht zu schön herunterblickt. Das übliche Retuschieren wurde völlig übertrieben. In den Augen der Behörde ein absoluter Fauxpas, der die Verbraucher zudem in die Irre führt. Ähnlich erging es auch dem Supermodel Christy Turlington, die im gleichen Unternehmen das Gesicht der Maybelline-Serie ist.

Ins Rollen kamen die Fälle durch eine Beschwerde der liberaldemokratischen Parlamentsabgeordneten Jo Swinson. Ihrer Ansicht nach erwecke die Kampagne in Zeiten steigenden Schönheitswahns und zunehmender Essstörungen, gerade bei jungen Mädchen, den Eindruck, dass das Make-Up des Herstellers könne Wunder bewirken könne.

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