Die nächste Geliebte von DSK packt aus: „Ich war 23 und er 47“

Dominique Strauss-Kahn hatte eine geheime Affäre mit einer 23-jährigen Anwältin. Nach der Trennung habe sie einen Selbstmordversuch unternommen, sagt sie heute.

Wie Marie-Victorine M. (38) erzählt, habe der ehemalige IWF-Chef das „kraftvolle Liebesspiel“ während ihrer heimlichen Rendezvous in Paris im Jahr 1997 genossen – zu der Zeit, als Strauss-Kahn seine aktuelle Frau Anne Sinclair heiratete.

Seit dem Vorwurf der versuchten Vergewaltigung durch die New Yorker Hotelangestellte Nafissatou Diallo ist sie die sechste Frau, welche mit der Geschichte einer sexuellen Beziehung zu dem Ex-Banker an die Öffentlichkeit geht.

Marie-Victorine beschreibt Strauss-Kahn als einen Menschen mit „sehr großem sexuellen Appetit“ und als „serienmäßigen Manipulator von Frauen“.

Nächster Gerichttermin wegen Nafissatou Diallo am 23. August

Aber sie betont, ihr Sex mit Strauss-Kahn sei immer einvernehmlich geschehen und er habe sie nie zu irgendetwas gezwungen. Der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe der versuchten Vergewaltigung von Nafissatou Diallo und Tristane Banon bestritten. Der nächste Gerichtstermin findet am 23. August statt.

In einem Interview mit dem Schweizer Magazin „L’Illustre“ erzählt jetzt
Marie-Victorine, wie sie Strauss-Kahn bei einem Treffen der sozialistischen Partei in Sarcelles bei Paris vor 14 Jahren kennengelernt habe. Noch am selben Tag sei man im Bett gelandet, offenbart sie: „Ich war 23 und er 47. Ich konnte nicht glauben, was geschehen war. […] Er fragte mich nach meiner Nummer und wir trafen uns später in einer Hotelbar in Paris. Wir wussten beide genau, was passieren würde. […] „Wir trafen uns in einem großzügigen Appartment in Paris, das einem Freund von ihm gehörte. […] Die Beziehung war körperlich intensiv, aber nicht gewalttätig. Ist ein Mann gewalttätig, wenn er sie gegen eine Wand drückt, um sie zu küssen? […] Manchmal nahm er mich mit Gewalt, aber ich betrachtete unsere Sache eher als leidenschaftlich denn als gewalttätig, und außerdem geschah alles, was wir taten, einvernehmlich.“

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Neun Monate später habe Strauss-Kahn sie nach einem wütenden Streit verlassen. Sie beschreibt die Szenerie so: „Er stieg einfach in ein Taxi und fuhr weg. […] Mich hat das sehr mitgenommen damals. Ich war sehr verletzt und nahm eine Menge Pillen.“ Gegenüber dem Magazin „L’Illustre“ weigerte sie sich, Behauptungen zu bestätigen oder zu dementieren, sie sei von Strauss-Kahn schwanger gewesen und habe eine Abtreibung vorgenommen. Alles was sie zu dem Thema verlauten lässt, ist: „Alles, was ich sagen will, ist, dass er mich nicht gezwungen hat, etwas zu tun.“

„Sei sehr vorsichtig bei der Wahl deiner Geliebten“

Sie habe Paris  noch im gleichen Jahr verlassen, um als Rechtsanwältin in Los Angeles zu arbeiten. Zu den Anschuldigungen gegenüber DSK sagt sie, sie sei „fassungslos“ gewesen zu hören, dass er wegen versuchter Vergewaltigung am 14. Mai verhaftet wurde: „Ich konnte es nicht glauben, als ich es in den Nachrichten hörte: „Er hat einen sehr großen sexuellen Appetit und kann Dinge zu weit treiben. Aber ich glaube nicht, dass er das wirklich vorhatte. Ich bin mir auch sicher, dass er persönlich davon überzeugt ist, unschuldig zu sein.“

Marie-Victorine fügt hinzu, sie sei von Nafissatou Diallos Anwalt Kenneth Thompson befragt worden, aber sie habe ihm gesagt, sie sei nicht davon überzeugt, dass Strauss-Kahn schuldig ist. Dennoch räumt sie ein: „Wenn Dominique schuldig ist, sollte er ins Gefängnis gehen, aber er wird es nie zugeben.“

Auf die Frage, was sie zu ihm sagen würde, wenn sie die Gelegenheit hätte, ihn wiederzutreffen, antwortet sie: „Sei sehr vorsichtig bei der Wahl deiner Geliebten, und wenn du deine Frau betrügst, lass dich nicht erwischen.“

Die französische Journalistin Tristane Banon

Des Weiteren sieht sich Strauss-Kahn mit der Anzeige der französischen Journalistin Tristane Banon konfrontiert, die er in einer Pariser Wohnung vor acht Jahren vergewaltigt haben soll. Bizarr: Auch die Mutter von Banon hat öffentlich zugegeben, „brutalen, aber einvernehmlichen“ Sex mit DSK gehabt zu haben.

Diallo hatte  in den letzten Tagen ihr Schweigen gebrochen und war öffentlich in einer Reihe von Interviews aufgetreten, wo sie ihre Anschuldigungen gegen Strauss-Kahn erneuert und Details des Tathergangs genannt hatte.

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