Opfer der Tugend: Radikal-Entzug schuld am Tod von Amy Winehouse?

Mitch Winehouse hat eine neue Theorie ins Spiel gebracht, woran seine Tochter Amy vor einer Woche starb: Der zu schnelle Entzug vom Alkohol soll schuld sein.

Nach Angaben ihres Vaters soll die 27-Jährige in den letzten drei Jahren zwar drogenfrei gewesen sein. Dass sie allerdings noch mit Alkoholproblemen zu kämpfen hatte, war bei ihrer öffentlichen Auftritten immer wieder offensichtlich.

Möglicherweise soll Amys zu schneller Entzug vom Alkohol schuld an ihrem frühen Tod sein. Innerhalb ihrer Familie wird darüber spekuliert, ob die Entscheidung, das Trinken aufzugeben, ihrem Kreislaufsystem einen tödlichen „Schock“ verursacht haben könnte. Das Entzugssyndrom wird auch als „Cold Turkey“ bezeichnet. Bei plötzlicher Abstinenz nach langer Alkoholkrankheit kann tatsächlich ein sogenanntes Delirium Tremens auftreten, welches im schlimmsten Fall lebensbedrohliche Folgen nach sich zieht.

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Nach Angaben von Amys Vater Mitch, so berichtet die englische Boulevardzeitung „The Sun“, hätten ihre Ärzte geraten, den Konsum von Alkohol schrittweise zu reduzieren. Amy habe ihm erzählt, dass sie dazu nicht in der Lage sei und habe sich stattdessen für den Weg „Alles oder Nichts“ entschieden und drei Wochen vor ihrem Tod schlagartig mit dem Alkoholtrinken aufgehört. Ihr Vater glaubt, dass solch ein kalter Entzug, nach allem was über mehrere Jahre zu sich genommen habe, zu viel für ihren Körper gewesen sein könnte.

Die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchungen stehen noch aus. Sie werden erst in zwei bis vier Wochen erwartet.

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