Koran-Gemurmel im Bus: Bombenalarm!

Weil einer Frau das islamische Gebet eines Mitreisenden im Bus verdächtig vorkam, wurde die Polizei verständigt und die Autobahn A1 in der Nacht zum Freitag stundenlang voll gesperrt.

Die Frau, welche den mitreisenden Tunesier in der Nacht zum Freitag während des islamischen Gebets beobachtete, gab Medienberichten zufolge später gegenüber der Polizei an, sie habe unter anderem den Namen „Osama“ herausgehört – Grund genug für sie, den Busfahrer zu informieren. Dieser wiederum habe die Polizei verständigt. Die Frau soll selbst Muslima sein, heißt es.

Im Landkreis Rotenburg sei der Bus dann auf dem Rastplatz Grundbergsee gestoppt worden, zwei Stunden hätten 20 Polizisten und Spürhunde den Bus durchsucht – gefunden wurde nichts. Die Erklärung des 25-jährigen Tunesiers: Sein Spitzname laute „Osama“. Er habe von sich selbst in der dritten Person gesprochen. Der Linienbus war von Kopenhagen aus auf dem Weg nach Paris.

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