Warum Amy Winehouse unsterblich ist

Sie starb zu früh. Aber mit ihrem Album "Back to Black" hat sie unwiderruflich Musikgeschichte geschrieben. Damit ist sie, als Künstlerin, unsterblich geworden.

Wie so viele große Musiker ist auch Amy Winehouse im Alter von 27 Jahren ums Leben gekommen. Sie gehört damit dem berüchtigten „Club 27“ an und steht an der Seite von Musikern wie Jimi Hendrix oder Kurt Cobain. Ob sie mit ihrem frühen Tod ihr Talent verschwendet hat, wie so viele behauptet haben, sei dahin gestellt. Immerhin haben die Künstler, die dem „Club 27“ angehören, in kürzerer Zeit mehr Musik veröffentlichen können, als es den meisten anderen in einem ganzen Leben gelingt.

Hendrix hat die Art Gitarre zu spielen für immer verändert. Cobain und seine Band Nirvana haben dazu beigetragen, den Alternative Rock zu revolutionieren. Der Einfluss von Amy Winehouse übersteigt ebenso ihre eigene Karriere. Die Musikerin Adele schrieb in ihrem Blog: „Amy hat den Weg für Künstler wie mich bereitet und hat Menschen wieder Gefallen an britischer Musik finden lassen. Sie hat diese ganze Sache aber mit furchtlosem Humor und Gleichgültigkeit hingenommen.“

Amy Winehouse: „Back to Black“ wird ihr ein Denkmal setzen

Meistens bekommen Popstars nur eine Chance –  mit einem durchschlagend erfolgreichen Album. Für Amy Winehouse war das ihr Album „Back to Black“. Der weltweite Bestseller gewann fünf Awards bei der 50. jährlichen Grammy Verleihung und wird Amy Winehouse unvergessen machen. Natürlich wünscht ihr jeder, sie hätte länger leben können. Ob sie noch so ein Hit-Album hätte schreiben können, ist allerdings fraglich.

Eben weil Amy Winehouse so jung gestorben ist, rätseln Fans und Kritiker nun, welche Art von Musik sie noch gemacht hätte, wenn sie länger gelebt hätte. Viele Popstars veröffentlichen ihre beste Musik, ehe sie 30 sind. Die Beatles waren alle unter 30 als die Band sich auflöste, Michael Jackson war Mitte 20, als sein Album „Thriller“ herauskam. Kritiker und treue Fans bevorzugen oft die spätere Musik eines gereifteren Künstlers, aber meistens haben die frühen Werke den größten Effekt auf die Popkultur. Es gibt wenige Künstler, wie Picasso oder Bob Dylan, die lange Karrieren mit vielen verschiedenen originellen und einflussreichen Phasen aufweisen.

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