Sportreporter boykottieren erstes Heimspiel von Fenerbahçe

Die Ausschreitungen der Fans im Rahmen eines Freundschaftsspiels zwischen Fenerbahçe Istanbul und einem ukrainischen Team im vergangenen Monat haben nun Konsequenzen. Die damals evakuierten Sportreporter wollen jetzt das erste Spiel der Mannschaft im eigenen Stadion boykottieren.

Hunderte Anhänger des türkischen Meisters hatten gegen Ende des Freundschaftsspiels gegen den FC Shakhtar Donetsk den Rasen gestürmt, um so den Abbruch des Matches zu erzwingen. Sie waren wütend über die Berichterstattung der Medien im Zuge des Spiele-Manipulationsskandals in der türkischen Süper Lig. Die Fans griffen im Zuge dessen auch die anwesende Medienvertreter, die in ihren Augen negativ über den Club und Yıldırım berichten würden, an. Diese mussten chließlich evakuiert werden.

Fans dürfen Journalisten nicht die Schuld in die Schuhe schieben

Am vergangenen Wochenende zog die Türkische Vereinigung der Sportjournalisten (TSYD) nun ihre Konsequenzen aus den Übergriffen. Im Rahmen eines Treffens in Istanbul beschlossen diese das erste Spiel im Şükrü Saracoğlu Stadion zu boykottieren.

In den Augen der Journalisten sei das Verhalten der Fans absolut „inakzeptabel“ gewesen. Auch fürchten sie künftig weitere Ausschreitungen. Sie alle wüssten, dass Fenerbahçe im Zuge der Ermittlungen gerade harte Zeiten durchstehen müsse. Das sei eine Sache, die alle betrübe. Dennoch sei es absolut falsch und sinnlos den Journalisten dafür die Schuld zu geben. Auf diese Weise werde gar nichts erreicht. Ganz im Gegenteil seien solche Szenen eher kontraproduktiv.

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