Wie man Ramadan fastet und gleichzeitig abnimmt!

Der Ramadan stellt Millionen Gläubige in diesem Jahr vor eine besondere Herausforderung. 2011 fällt der Fastenmonat mit der heißen Augustzeit zusammen. Gut 15 Stunden wird bis zum Sonnenuntergang auf Nahrung verzichtet. Oftmals wird dann allerdings das Falsche gegessen.

Die Zeit von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang ist in diesem Ramadan so lange wie schon seit 26 Jahren nicht mehr. In dieser Spanne dürfen keinerlei Nahrungs- oder gar Genussmittel eingenommen werden. Selbst Wasser ist tabu.

Wie der Einzelne diese Herausforderung meistert, ist so individuell wie die Menschen selbst. Die einen planen feste Ruhezeiten in den Tag ein, andere duschen häufiger, dritte versuchen der Hitze so gut es geht fern zu bleiben. Nicht wenige begehen jedoch einen entscheidenden Fehler: Ist die Zeit des Fastenbrechens, dem so genannten „Iftar“, gekommen, wird gnadenlos geschlemmt. Viel zu viel, viel zu fett und viel zu süß sind die Speisen, die dann während der gesamten Nacht eingenommen werden. Die Folge, viele Muslime verlieren während des Ramadans kein Gewicht. Ganz im Gegenteil, sie werden Opfer des gefürchteten Jojo-Effekts.

Viel Obst und Gemüse zum Einstieg

Dabei sollte gerade jetzt nicht nur auf ausreichend Bewegung, sondern auch auf eine besonders ausgewogene Kost geachtet werden. Viel trinken ist nach einem anstrengenden Tag ein absolutes Muss. Gemüse, Obst und proteinreiche Nahrungsmittel gehören dann ebenso dazu wie das Verteilen der Mahlzeiten auf mehrere Etappen. Dabei beginnen die Gläubigen am besten mit einem bescheidenen Mahl aus Datteln, Wasser, Gemüsebrühe und einer Scheibe Brot. Erst später beim richtigen Abendessen darf es etwas reichhaltiger sein.

Ein vernünftiges Frühstück vor Beginn des Tages kann zudem ein Aushungern über den Alltag verhindern. Das so genannte „Sahur“ sollte dabei ebenso vielfältig wie das Abendessen sein. Eier, Käse, Milch, Brot, Gemüse und Obst liefern den optimalen Start in den Tag.

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