Gizem Doğan beerdigt: Türken und Norweger trauern vereint

Das türkische Mädchen Gizem Doğan verlor ihr Leben beim Massaker von Norwegen, wie viele andere auch. Bei der Beerdigung sagte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu, Türken und Norweger würden nun für immer Brüder sein.

Die 18jährige Gizem hatte sich auf der Ferieninsel Utoya aufgehalten, als Anders Behring Breivik seinen Amoklauf startete. Auch sie fiel ihm zum Opfer. Bei der Beerdigung waren auch der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu und der stellvertretende Ministerpräsident Bekir Bozdag anwesend. Sie sprachen der Familie ihr Beileid aus. Davutoglu hielt außerdem eine Rede, in der er unterstrich, Norwegen sei ein teurer Freund für die Türkei. Die beiden Länder hätten bei einigen Menschenrechts-Angelegenheiten zusammen gearbeitet.

Er führte aus: „Mit dem Gedenken an Gizem wird eine noch stärkere Bruderschaft zwischen den Menschen in Norwegen und denen in der Türkei bestehen. Das wird auf ewig halten.“ In Norwegen lebenden Türken riet er nach dem Vorfall, die Bande mit ihren norwegischen Nachbarn zu stärken. Den Eltern von Gizem sagte er, von nun an sei sie nicht mehr nur ihre Tochter, sondern „das Symbol eines gemeinsamen Verständnisses von Menschlichkeit. Gizem hat uns allen eine Lektion erteilt. Sie hat uns beigebracht, den Menschen, die sie umgebracht haben nicht zu erlauben, eine solche Welt zu verwirklichen, wie sie es sich vorgestellt haben.“

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