Erneut drei Soldaten durch PKK Angriff getötet

Im Südosten der Türkei wurden am Montag erneut türkische Soldaten von Mitgliedern der PKK angegriffen. Drei Soldaten starben, vier wurden verletzt.

In der türkischen Provinz Van im Osten der Türkei wurde ein Militärfahrzeug von Mitgliedern der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK angegriffen. Die Terroristen warfen aus einem fahrenden Auto eine Handgranate und schossen auf die Soldaten. Bei dem Anschlag kamen drei Soldaten ums Leben, vier wurden verletzt.

Der türkische Sender NTV berichtet, der Landrat Bilgihan Ayar und sein Personal seien auf derselben Straße gefahren, seien jedoch nur leicht verletzt worden. Laut NTV seien sie nicht Ziel des Anschlags gewesen.

» Lesen Sie alle Nachrichten über Kurden-Konflikt

Dieser Anschlag ist bereits der dritte innerhalb weniger Wochen. Zuvor wurden 13 Soldaten bei einem Gefecht in Diyarbakir getötet und drei bei einem Anschlag in Ömerli in der Provinz Mardin. Die Anschläge ereignen sich in einer Zeit, in der die Regierung versucht, bei der Kurdenfrage eine Lösung zu finden. Die gewählten Abgeordneten der kurdischen Partei BDP weigern sich seit der Wahl im Juni, ihren Eid abzuleisten. Mit der Weigerung protestieren sie gegen die Inhaftierung einiger Mitglieder der Partei. Seit den Anschlägen sind die Verhandlungen gefährdet und der Kurdenkonflikt wird weiterhin geschürt.

BDP: „Wir brauchen Frieden!“

Der Vorsitzende der Kurdenpartei BDP, Selahattin Demirtas, erklärte kurz nach den Anschlägen: „Die jeden Tag eintreffenden Todesmeldungen, die traurigen Nachrichten zeigen uns: Wir brauchen etwas noch viel wichtiger als Wasser und Brot. Das größte Bedürfnis dieser Gesellschaft ist Frieden“.

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.