Neue Facebook-Option: Jetzt auch schon Ungeborene mit dabei

Menschen, die ein Kind erwarten, können dies nun über eine neue Anwendung bei Facebook mit ihren Freunden teilen.

Facebook-Nutzer können jetzt ihr ungeborenes Kind bei Facebook angeben, komplett mit dem Geburtstermin und dem gewählten Namen. Bisher mussten Eltern ihrem zukünftigen Nachwuchs eine eigene Seite einrichten, was gegen die Facebook-Regel verstößt, die besagt, Nutzer müssten mindestens 13 Jahre alt sein. Eine extra Seite ist nun nicht mehr nötig.

„Erwartet: Kind“ – Ungeborene als neue Familienmitglieder gelistet: Es gibt auch kritische Stimmen

Familienmitglieder kann man schon seit Dezember 2010 auf seiner Profilseite auflisten. Unter den Profileinstellungen findet sich bei den üblichen Angaben zur Verwandtschaft nun, neben „Vater“, „Mutter“, „Schwester“ oder „Cousin“ auch „Erwartet: Kind“ in der Auswahl. Bei den öffentlichen Benachrichtigungen werden die Facebook-Freunde automatisch über die Neuigkeit informiert. Als die neue Anwendung erschien, gab es eine kleine Schwachstelle, durch die Nutzer zum Spaß ihre Freunde als erwartete Kinder eintragen konnten. Dies wurde kurz darauf behoben.

Für Einige dürfte die Möglichkeit, die Freude auf ein ungeborenes Kind mit all seinen Freunden zu teilen, eine positive Neuerung sehen. Andere sehen dies kritischer: Der Blog „themarysue.com“ gibt zu bedenken, dass die Änderung des Status von „Single“ zu „In einer Beziehung“ bei Facebook oft zur Folge hat, dass das Ende einer Beziehung zwangsläufig mit allen Freunden geteilt werden muss: „Und so traurig das ist, das gilt auch für werdende Eltern. Eine Schwangerschaft, die schief geht ist viel trauriger, als eine Beziehung die schief geht. Das Risiko, dass es eine Situation geben könnte, in der Hunderte von ‚Freunden‘ Details kennen, die zu tragisch oder persönlich sind, um sie mit jemandem zu teilen, ist sehr groß.“

Ein wichtiger Schritt für die Bürgerrechte: eingetragene Lebensgemeinschaften bei Facebook

Bereits im Februar ermöglichte es Facebook seinen Nutzern, ihren Status nicht nur in „verlobt“ oder „verheiratet“ zu ändern, sondern auch in „in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft“ oder in „in einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft“. Dies sollte homosexuellen Paaren und ungewöhnlicheren Partnerschaften entgegen kommen. Viele sahen dies als einen wichtigen Schritt für die Bürgerrechte an.

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