Geplante Adoption: Wollte Amy Winehouse Mutter werden?

Sie wirkte selbst noch wie ein Kind. Klein, zerbrechlich, gebeutelt von ihrer Alkohol- und Drogensucht. Dennoch halten sich Gerüchte, dass Amy Winehouse kurz vor ihrem tragischen Tod ein zehnjähriges Mädchen adoptieren wollte.

Die Souldiva, die im Verlauf ihrer gut achtjährigen Karriere immer wieder durch Exzesse und darauf folgende Therapien von sich reden machte, hatte angeblich ein enges Verhältnis zur zehnjährigen Dannika Augustine und deren verarmter Familie aufgebaut.

Das Mädchen stammt von der Karibikinsel St. Lucia, dem Rückzugsort der Sängerin. Dort hätten sie bereits das ausgelebt, was auf dem Papier noch nicht besiegelt war. „Amy war bereits meine Mutter. Ich nannte sie Mama und sie nannte mich ihre Tochter. Sie hat sich um mich gekümmert und wir hatten Spaß zusammen. Ich liebte sie und sie liebte mich“, so Dannika, die vom plötzlichen Tod der 27-Jährigen sichtlich geschockt war, gegenüber der Presse.

Auf St. Lucia hatte Amy Winehouse keine Drogenprobleme

Dannikas Großmutter Marjorie bestätigte die engen Bande der beiden. Oft hätten sie den ganzen Tag miteinander verbracht, hätten gespielt und seien am Strand spazieren gegangen. Amy Winehouse soll sogar bereit gewesen sein, komplett in die Karibik zu ziehen, um für das kleine Mädchen da sein zu können. Großmutter als auch die Eltern seien mit den Adoptionsplänen einverstanden gewesen.

„Amy war so ein guter Mensch“, so Marjorie, die auf der Insel eine Bar besitzt, weiter. „Sie wollte allen helfen. Ich weiß, dass sie ihre Probleme hatte, aber in St. Lucia war sie ein besserer Mensch.“ Hier sei sie drogenfrei und normal gewesen. Niemals habe sie sich Sorgen um Dannika gemacht, wenn sie bei der Künstlerin  gewesen war.

Neben Dannika kümmerte sich Winehouse auch um ihre 15-jährige Patentochter Dionne Bromfield. Nur wenige Tage vor ihrem Tod unterstützte sie diese bei einem Auftritt in London.

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