Rang 5 in Europa: Junge Türken fliegen auf Facebook

Ein Blick auf das Internetgebahren in der Türkei zeigt: Das Land und seine User haben sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. In Sachen World Wide Web mischt man mittlerweile ganz vorne im europäischen Ranking mit. Und das nicht nur auf Facebook.

Nach Angaben der „Internet World Stats“ hat die Türkei derzeit 35 Millionen Internetuser. Damit katapultiert sich das Land nach Deutschland, Russland, Großbritannien und Frankreich auf Platz fünf der europäischen Internetnationen. Und immerhin auf Platz13 weltweit.

Türkische Facebook-Nutzer laufen Briten den Rang ab

Das eCommerce floriert – hier ist im Zeitraum von 2006 bis 2010 ein Wachstum um sagenhafte 325 Prozent zu verzeichnen – und auch in Sachen Quantität liegt das türkische Volk ganz weit vorne. Im März 2011 verbrachte ein durchschnittlicher Internetuser 29.4 Stunden online zu. Das ist die drittlängste Zeit in Europa. Besonders gerne tummeln sie sich währenddessen offenbar in sozialen Netzwerken. Auch hier changieren sie unter den vorderen Rängen und belegen, knapp hinter Großbritannien, das sie überdies bald eingeholt haben dürften, in Sachen Facebook-Nutzung europaweit den fünften Platz.

Doch nicht nur das Portal von Mark Zuckerberg hat es ihnen angetan. Bei „Friendfeed“ führen sie das Feld sogar an. Bezüglich des Mikroblogging-Diensts Twitter halten sie sich auf einem guten achten Platz.

Insgesamt sind die türkischen User ausgesprochen jung: 70 Prozent von ihnen haben das 34. Lebensjahr noch nicht erreicht. Zum Vergleich: In Großbritannien sind nur 39 Prozent aller Internetnutzer jünger als 34 Jahre.

Der türkische Internetmarkt wächst rasant

Ein Ende der Fahnenstange ist jedoch noch lange nicht in Sicht. Experten rechnen damit, dass der Internetsektor in der Türkei noch weiter wachsen wird – und das in rasender Geschwindigkeit. „Die Türkei ist heiß“, so ihr Urteil. Es gäbe einen großen Binnenmarkt und viele junge Konsumenten, die es lieben online zu sein. Und dort pflegen sie nicht nur ihre Freundschaften, sondern kaufen auch ein. Eine Chance, die sich gerade Investoren nicht entgehen lassen sollten.

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