NATO-Luftangriff: Wurde ein weiterer Sohn von Gaddafi getötet?

Bisher unbestätigten Meldungen zufolge soll ein Sohn des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi bei einem Luftangriff der NATO getötet worden sein. Das berichten die Rebellen.

Wie ein Sprecher der libyschen Rebellen, der sich auf auf Angaben von Spionen der Rebellen in Kreisen des libyschen Regimes beruft, mitteilte, soll Gaddafis Sohn Khamis bei einem Angriff auf die im Westen des Landes gelegene Stadt Zlitan umgekommen sein. Ingesamt kamen 32 Menschen ums Leben.

Weder die libysche Regierung noch die NATO selbst hat sich bisher zu den Ereignissen geäußert. Khamis war Anführer der 32. Armeebrigade – eine der professionellsten und auch loyalsten Einheiten, die im Dienst von Muammar al-Gaddafi stehen. Die Einheit kämpfte zum Zeitpunkt des Luftangriffs in Zlitan, zwischen der Rebellenhochburg Misrata und der Hauptstadt Tripolis gelegen.

Khamis al-Ghadhafi galt schon einmal als tot

Im vergangenen März war Khamis al-Ghadhafi schon einmal tot gesagt. Damals gab es Berichte von Oppositionellen und arabischen Medien, wonach er Opfer eines Kamikaze-Piloten geworden sei. Die Nachricht wurde später dementiert.

Bereits im Mai ist jedoch ein weiterer Sohn von Gaddafi, Saif al-Arab,  sowie drei Enkel durch die Hand der NATO umgekommen. Auch Gaddafi selbst und seine Frau hatten sich in dem Haus befunden, den Angriff aber unversehrt überstanden.

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