Norwegen: Eisbär überfällt Jugendgruppe, ein Toter!

Ein Campingplatz in Norwegen wurde überraschend von einem Eisbären angegriffen.Vier Jugendlicher wurden verletzt, für einen kam jede Hilfe zu spät.

Der 17-Jährige Horatio Chapple aus dem englischen Eton College wollte einen Abenteuerurlaub auf der norwegischen Insel Spitzbergen verbringen. Die große Gefahr, in die er sich begab, kann ihm aber nicht bewusst gewesen sein. In den frühen Morgenstunden erreichte ein Eisbär auf der Suche nach Nahrung den Zeltplatz. Ein elektrischer Zaun, der vor Eisbären schützen sollte, aktivierte sich nicht. Vier Menschen wurden verletzt – darunter die Gruppenführer Michael Reid und Andrew Ruck – aber niemand so schwer wie Horatio, der am Kopf und Oberkörper verwundet wurde. Dann endlich konnte das Tier erschossen werden.

Der Vater eines Überlebenden, Terry Flinders, sagte, der Eisbär sei in das Zelt von seinem Sohn Patrick eingedrungen. Dieser habe den Bären auf die Schnauze geschlagen und mit Kopf- und Armverletzungen entkommen können. Horatio, der sich im selben Zelt befand, hatte weniger Glück. Über ein Satellitentelefon wurde sofort Hilfe gerufen. Die Verletzten wurden mit Helikoptern abgeholt und in einem Krankenhaus auf dem norwegischen Festland behandelt. Die Gruppe befand sich auf einem fünfwöchigen Trip der Forschungsgesellschaft der Britischen Schulen (British Schools Exploring Society: BSES), die es 16 bis 23-Jährigen ermöglicht an Exkursionen in die unberührte Natur teilzunehmen.

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