Italienische Kleinstadt verbietet Döner Kebap

In Cittadella gibt es keinen Döner Kebap mehr, der Bürgermeister fand ihn nicht italienisch genug.

Weil Döner Kebap nichts mit der italienischen Tradition und Identität zu tun habe, hat der Bürgermeister des kleinen Städtchens Cittadella ihn kurzerhand verboten.

Bürgermeister Massimo Bitonci gehört der rechtspopulistischen Partei Lega Nord an, die sich auch gegen Einwanderung einsetzt. Nun werden keine Lizenzen für den Döner Verkauf mehr vergeben. Um seine Begründung zu bekräftigen, sprach Bitonci außerdem von Gesundheitsschutz: Fertige Mahlzeiten stünden lange offen herum, der Geruch und die Art des Verzehrs seien zudem unappetitlich.

+++ Update: Gemäß dem Hinweis eines unserer Leser ist der Sachverhalt etwas anders, als in den Medien außerhalb Italiens beschrieben: Der Bürgermeister habe neben dem Döner Kebap, auch alle anderen Fast Food-Speisen verboten, weil es davon in der historischen Stadt schon zu viele gebe.

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