Manipulationsskandal: Hiddink in Sorge um Image des türkischen Fußballs

Der Trainer der türkischen Fußball-Nationalmannschaft Guus Hiddink glaubt, dass das Ansehen des türkischen Fußballs in Folge des weitreichenden Spiele-Manipulationsskandals in der Süper Lig, immens gelitten hat. Jetzt könne nur noch ein Sieg seines Teams helfen.

Obwohl die Schuld Einzelner noch nicht nachgewiesen sei, so glaubt der Holländer schon jetzt an einen massiven Imageverlust für die hiesige Fußballwelt. In einem Beitrag für die niederländische Zeitung „Telegraaf“ beschrieb der Trainer seine Eindrücke, die er während der WM-Auslosung im brasilianischen Rio de Janeiro erleben musste.

Gerade jetzt, so ist Hiddink, der seinen Mannen im Augenblick auf Freundschaftsspiel gegen Estland vorbereitet, überzeugt, komme seinem Team eine besonders hohe Verantwortung zu. Diese müssten nun auf breiter Front unterstützt werden. Ihr Erfolg übertrage sich dann auch auf die Fans und würde insgesamt für eine bessere Stimmung sorgen.

Hiddink sieht verschobenen Süper Lig Start kritisch

Derzeit befinden sich 26, Clubvorstände, Spieler und Trainer in Folge des Spiele-Manipulationsskandals in Haft. Nahezu alle Top-Vereine der Türkei scheinen involviert und müssen nun mit ernsthaften Konsequenzen rechnen. Der um einen Monat verschobene Saisonstart in die Süper Lig, um Raum für die Untersuchungen zu haben, war so gar nicht im Sinne Hiddinks. „Nächste Woche spielen wir gegen Estland und anschließend müssen wir zwei wichtige Spiele gegen Kasachstan und Österreich gewinnen“, so der ehemalige Fußball-Profi.

Guus Hiddink gilt in der Fußballwelt als äußerst erfahrener Mann. Russland, Madrid, Südkorea – um nur einige seiner Stationen zu nennen. Sein Engagement in der Türkei ist allerdings von einigen Auf und Abs geprägt. Gegen Deutschland und Aserbaidschan musste sein Team eine Schlappe einstecken. Gegenüber Beligen und Österreich hat man derzeit weiterhin Oberwasser.

Mehr hier.

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.