Unruhen in London: Jetzt gibt es ein erstes Todesopfer

Die seit dem Wochenende anhaltenden Unruhen in London forderten nun ein erstes Todesopfer. Ein 26-jähriger Mann wurde erschossen. Auch ein Polizist wäre beinahe ums Leben gekommen.

Ein 26-jähriger Mann, der während der Krawalle am Montag im Londoner Stadtteil Croydon in seinem Auto eine Schussverletzung erlitt, ist im Krankenhaus gestorben, so teilte die britische Polizei am Dienstag mit. Der Fall wird von der Polizei untersucht. Die Krawalle breiten sich unterdessen weiter aus. Neben London sind inzwischen auch die Städte Birmingham, Liverpool und Bristol betroffen.

Lage in London weiterhin unsicher

Die Regierung reagiert mit der Aufstockung von bisher 6000 auf nun 16000 Polizisten. Nicht nur die Polizei, auch Feuerwehrleute und Krankenwagen werden angegriffen. Nach Angaben der Polizei wurden drei Menschen wegen versuchten Mordes an einem Polizeibeamten verhaftet. Der Polizist war im Zuge der Krawalle im Stadtteil Brent von einem Auto erfasst worden. Sein Gesundheitszustand ist inzwischen stabil.

Insgesamt kam es zu bislang 525 Verhaftungen. Die Polizei ist für ihre Handhabung der Vorfälle kritisiert worden. Schon im November und März war es bei Demonstrationen zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Dies warf auch die Frage auf, ob London für die Olympischen Spiele 2012 bereit ist. Ein internationales Fußball-Freundschaftsspiel gegen die Niederlande im Wembley Stadion wurde aus Sorge um die Sicherheit abgesagt.

Mehr dazu hier und hier.

 

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.