Anwälte von DSK: Das Zimmermädchen will nur an sein Geld!

Das Zimmermädchen Nafissatou Diallo, das am vergangenen Montag in der Bronx Zivilklage gegen Dominique Strauss-Kahn eingereicht hat, will nach Ansicht seiner Anwälte nur an das Geld des ehemaligen französischen Spitzenpolitikers kommen.

Mit der Klage, die sie in ihrem Heimatbezirk Bronx eingereicht hat, verbindet die aus Guinea stammende 32-Jährige Schadensersatzansprüche in bisher unbekannter Höhe. Für die Anwälte von Dominique Strauss-Kahn, den viele trotz der Vorwürfe noch immer gern als nächsten französischen Präsidenten sehen würden, ist nun klar: Das Zimmermädchen und ihr Anwalt Kenneth Thompson wollen nur an sein Geld herankommen.

Anklageschrift offenbart neue Details der Vorgänge im Sofitel

Gegen diese Klage werde man „energisch“ angehen, kündigen William Taylor und Benjamin Brafman schon jetzt an. Für beide sei von Anfang an klar gewesen, welche Motivation Diallo und Thompson haben würden. „Sie wollen Geld machen.“ Diese Ansicht vertritt auch der Rechtsexperte Bob Bennett, der bereits Bill Clinton gegen Paula Jones vertreten hat. Auch ihm erscheint der Zeitpunkt der Zivilklage während die Akten in Manhattan noch alles andere als geschlossen sind, mehr als ungewöhnlich. „Dieser Schritt bestätigt die Theorie der Verteidigung, dass es hier einzig und allein ums Geld geht.“

Am vergangenen Montag hatte Diallo eine 17-seitige Klageschrift beim zuständigen Gericht eingereicht. Darin erhebt sie Schadensersatzansprüche für den “gewaltsamen und sadistischen Akt”, während dem sie “erniedrigt, herabgewürdigt, vergewaltigt und ihrer Würde als Frau beraubt worden” sei. Das Papier offenbart darüber hinaus neue Details der Vorgänge, die sich am 14. Mai im Sofitel Hotel in Manhattan ereigneten haben könnten. So sollen im Hotelzimmer angeblich blutige Papiertücher gefunden worden sein, auf denen sich auch Spermaspuren befunden hätten. Auch von einer Schulterverletzung sowie Quetschungen ist nun die Rede, die Diallo durch Strauss-Kahn erlitten haben soll.

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