Trotz Finanzkrise: Türken sollen ihr Geld ausgeben

Ministerpräsident Erdogan hat erneut Bedenken zerstreut, die globale Finanzkrise könnte die türkische Wirtschaft beschädigen. Die Türken sollten nicht aufhören, ihr Geld auszugeben, auch wenn dies nicht bedeutete, dass sie dies verschwenden sollten.

„Die globale Krise wird die Türkei derzeit nicht einmal berühren“, sagte Erdogan am Mittwoch und wiederholte damit eine gleichlautende frühere Aussage. „Diejenigen, welche eine Krise heraufbeschwören wollen, werden sich schämen“, sagte er bei einem Treffen seiner Partei AKP.

Der türkische Aktienindex IMKB war am Mittwoch nach den herben Verlusten der vergangenen Tage wieder gestiegen. Auch die türkische Lira konnte wieder einen Teil der Verluste gegenüber dem Dollar und dem Euro wettmachen.

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Erdoğan äußerte sich verärgert über Stimmen der letzten Zeit, welche Zeichen der Krise in der türkischen Wirtschaft deuteten, insbesondere jenen aus der Opposition. Er sagte, diejenigen, die solche Behauptungen aufstellten, würden „unverantwortlich“ handeln.

Der Ministerpräsident warnte gleichzeitig vor zu hohen Ausgaben und sagte, Haushalte sollten den Kauf eines Hauses dem eines neuen Autos vorziehen, also ihr Geld lieber für etwas Beständiges ausgeben statt schnelllebiger Güter. Von Luxus-Immobilien solle man allerdings lieber die Finger lassen.

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