Somalia: Premier Erdogan reist ins Krisengebiet

Die türkischen Hilfslieferungen ins Katastrophengebiet sind in vollem Gange. Jetzt wird Premierminister Recep Tayyip Erdogan persönlich nach Somalia reisen.

Wie Premier Erdogan am Mittwoch bekannt gab, will er gemeinsam mit seiner Familie und Außenminister Ahmet Davutoğlu in das von Dürre und Hunger geplagte Land reisen. Bereits in einigen Tagen soll es in Richtung Somalia gehen, wo türkische Hilfsorganisationen gerade dabei sind, sich dauerhaft einzurichten.

„Wo ist die Welt jetzt, wo die Menschen in Somalia an Hunger sterben? Hunderte Menschen sterben vor Hunger und Durst. Strecken sie ihre Hände aus? Sie denken darüber nach, welchen Profit die Möglichkeiten, die sie nun haben, einbringen würde. Das ist

menschlich…“, so Erdogan. „Wann wird die Internationale Gemeinschaft kooperieren, wenn nicht jetzt, um Kinder, die jeden Tag ums Leben kommen, zu retten? Diejenigen, die Afrika über Jahre ausgenutzt haben, schauen jetzt zu – ohne Gewissen.“

Türkische Hilfsorganisationen bieten dauerhafte Hilfe

Somalia leidet derzeit unter der größten Dürrekatastrophe seit 60 Jahren. 187 von 1000 somalischen Kindern sterben noch bervor sie ihren fünften Geburtstag feiern können. Für die rund zehn Millionen Somalis gibt es weniger als 500 Ärzte. Mehr als drei Millionen benötigen im Moment ganz akut Hilfe. Die Türkei gehörte zu den ersten Ländern, die mit Hilfslieferungen begonnen haben. Gleich mehrere Organisationen engagieren sich in Somalia. Neben Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarf geht es ihnen darum, den Menschen auch langfristig unter die Arme zu greifen.

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