Sabotage? Iranisch-türkische Gaspipeline explodiert

Nachdem es in der Nacht an einer iranischen Pipeline auf türkischer Seite zu einer Explosion gekommen ist, wurde die Gaszufuhr nun unterbrochen. Noch ist unklar, wer oder was die Ursache sein könnte. Auch Sabotage wird nicht ausgeschlossen.

Mittlerweile wurden die Instandsetzungsarbeiten an der Unglücksstelle zwischen den Dörfern Kerşiş und Çamurlu in der osttürkischen Provinz Ağrı aufgenommen. Die Reparaturarbeiten sollen, nach Angaben der türkischen Behörden, gut eine Woche in Anspruch nehmen. Bis dahin bleibt die Gaszufuhr in die Türkei unterbrochen.

Um die Fehlmengen auszugleichen kauft das Land nun zusätzliches Gas aus Aserbaidschan und Russland ein. Der Iran ist nach Russland der zweitgrößte Gaslieferant der Türkei. Jedes Jahr werden zehn Milliarden Kubikmeter gefördert. Die Hälfte der gelieferten Menge nutzt die Türkei, für ihre eigenen Kraftwerke.

Steckt die PKK hinter der Explosion der Pipeline?

Noch ist nicht klar, was die Explosion, die sich in der vergangenen Nacht gegen 23 Uhr ereignete, ausgelöst hat. Doch Sabotage-Akte an Pipelines, die vom Iran oder Irak in Richtung Türkei führen, durch die PKK sind nicht selten.

Bereits im vergangenen Monat mussten die Gaslieferungen des Irans in die Türkei wegen einer Explosion kurz unterbrochen werden. Schnell wurde die Pipeline jedoch repariert und bereits wenige Tage später konnte das Gas wieder fließen.

Militär und Polizei wurden sofort nach der nächtlichen Explosion in Alarmbereitschaft versetzt.

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