Istanbul testet neues Tsunami-Frühwarnsystem

Die Türkei hat am Mittwoch ein neues Tsunami-Frühwarnsystems für den nordöstlichen Atlantik und das Mittelmeer getestet.

Laut türkischen Medienberichten wurde eine Testnachricht an 31 Länder der Region geschickt. Erste Ergebnisse hätten gezeigt, dass die Nachricht nur wenige Minuten nach ihrer Aussendung eintraf. So hätten die Behörden genug Zeit, um im Notfall ihre Katastrophenpläne zu koordinieren. Die Türkei gehört damit zu den fünf Ländern in der Region, welche ein Frühwarnsystem für einen möglichen Tsunami besitzen.

„Frankreich, Portugal, Italien, Griechenland und die Türkei sind die einzigen Länder, welche die technischen Voraussetzungen für ein Tsunami-Frühwarnsystem haben“, sagte Öcal Necmioğlu, Ko-Vorsitzender des NEAMTWS (North East Atlantic and Mediterranean Tsunami Warning System) und leitender Wissenschaftler des KOERI (Kandilli Observatory and Earthquake Research Institute), das die Übung am Mittwoch in Istanbul durchführte. „Im Falle eines Erdbebens, werden diese Länder die anderen über die bevorstehende Gefahr eines Tsunami informieren.“ Dabei handelt es sich etwa um betroffene Länder wie Ägypten, die Ukraine, Großbritannien, Estland oder Libanon.

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