Birgit Prinz tritt zurück: Ende einer Ausnahmekarriere

Für die Damen-Fußballwelt war es wie ein Donnerschlag: Rekordnationalspielerin Birgit Prinz hat an diesem Freitag ihre Profikarriere beendet. Ihre Entscheidung gab die dreimalige Weltfußballerin in Frankfurt am Main bekannt.

Birigit Prinz kann auf eine der beeindruckendsten Karrieren im internationalen Frauenfußball zurückblicken. Insgesamt hat sie 214 Länderspiele absolviert. Zweimal war sie Weltmeisterin, fünfmal Europameisterin und last but not least ganze zehnmal deutsche Meisterin. 1994 debütierte sie im zarten Alter von gerade einmal 16 Jahren in der Nationalmannschaft.

Prinz erlebte Ende in der Nationalmannschaft von der Bank

Bei der Frauenfußball-WM, die erst vor wenigen Wochen Deutschland verzauberte, lief es für die 33-Jährige allerdings nicht mehr so gut. Für viele unverständlich wurde die Sportlerin von Bundestrainerin Silvia Neid „aussortiert“ und musste das Ende ihrer Nationalmannschaftskarriere von der Bank aus erleben.

Seit 2002 stand Birgit Prinz beim 1. FFC Frankfurt unter Vertrag. Neben der Karriere in der Nationalmannschaft hat die Stürmerin jetzt auch ihr Engagement im Verein aufgegeben. Leicht sei ihr das Ganze nicht gefallen, gesteht die Frankfurterin: „Fußball ist eine der größten Leidenschaften in meinem Leben, deshalb ist es mir schwergefallen, das Kapitel zu beenden. Meine Planung ist, nicht mehr für den FFC und die Nationalmannschaft zu spielen.“ Künftig wolle sie mehr Raum für ihre berufliche und persönliche Entwicklung haben. Es soll bereits erste Pläne geben, dass sie künftig andere Aufgaben beim FFC Frankfurt übernehmen wird. Vorstellen könne sie sich durchaus, zum Beispiel im psychologischen Bereich tätig zu werden.

Hier noch einmal ihr WM-Portrait:

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