Depressionen erhöhen das Schlaganfallrisiko bei Frauen

US-Forscher haben herausgefunden, dass das Schlaganfallrisiko bei Frauen deutlich steigt, wenn sie in der Vergangenheit auf Grund von Depressionen Antidepressiva zu sich genommen hatten.

Die Untersuchung, die unter anderem vom US-amerikanischen National Institute of Health in Auftrag gegeben wurde und im „Stroke: Journal of the American Heart Association“ veröffentlicht wurde, hat sich in den Jahren 2000 bis 2006 insgesamt mit mehr als 80.574 Frauen, die zwischen 54 und 79 Jahre alt waren, auseinandergesetzt.

Depressionen ziehen auch den Körper in Mitleidenschaft

Diejenigen Patientinnen, die in ihrem Leben bereits unter Depressionen gelitten haben, wiesen jetzt ein um 1,29-fach erhöhtes Risiko auf, einen Schlaganfall zu erleiden. Hatten die Probandinnen Antidepressiva zu sich genommen, stieg das Risiko auf das 1,39-fache an. Einen Zusammenhang mit dem Medikament sehen die Forscher allerdings nicht. Sie gehen vielmehr davon aus, dass die schwere der Depressionen den Körper zusätzlich in Mitleidenschaft ziehen würde, so Studienleiterin Kathryn Rexrode, M.D., die erklärt: „Ich denke nicht, dass die Medikament die primäre Ursache des erhöhten Risikos sind. Die Studie suggeriert nicht, dass die Leute jetzt aufhören sollten, ihre Medikament zu nehmen, um so das Risiko zu verringern.“

Zu Beginn der Studie waren 22 Prozent der Frauen depressiv. In den Folgejahren wurden 1033 Schlaganfälle dokumentiert.

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