Mutmaßlicher Al Qaida Helfer: Deutsch-Türke vor Gericht

Seit diesen Freitag muss sich ein mutmaßlicher Unterstützer des Terrornetzwerks Al Qaida in Frankfurt am Main vor Gericht verantworten. Der 26-jährigen Deutsch-Türke soll einen Anschlag geplant haben.

Adnan V., der derzeit vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main steht, wird vorgeworfen, nicht nur Mitglieder und Unterstützer für eine terroristische Vereinigung geworben zu haben. Darüber hinaus soll er auch Sprengstoffanschläge auf amerikanische Einrichtungen und deutsche Politiker vorbereitet haben.

Wie der Anklage zu entnehmen ist, informierte sich der 26-Jährige von  seinem Zuhause in der Nähe von Offenbach aus im Internet über die Herstellung und auch die Beschaffung von Sprengstoffen, daneben interessierte er sich auch für den Zusammenbau von Fernzündern.

Adnan V. plante die Tötung von „Ungläubigen“

Die Verhaftung des jungen Mannes erfolgte bereits vor knapp zwei Jahren, im Oktober 2009. Doch zunächst war er nach rund zehn Monaten Untersuchungshaft wieder entlassen worden. Staatsanwalt Michael Bruns erklärte am Freitag gegenüber der Presse, dass Adnan V. ein „schwerwiegendes Attentat“ geplant habe. Er soll vergehabt haben „unschuldige Menschen zu töten“, die er als „Ungläubige“ bezeichne.

Mehr hier.

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.