Arjen Robben: Fällt er bei Bayern in Ungnade?

Trübe Stimmung in München. Der Saisonstart ist verpatzt und Bayerns bester Mann, Arjen Robben, ist gegen den VfL Wolfsburg nicht mit von der Partie. Im Spiel gegen Gladbach konnte er nicht überzeugen. Mannschaft und Trainer stehen unter Hochspannung.

0:1 gegen Borussia Mönchengladbach. Das kann nicht sein: Fassungslos schleuderte Torwart Manuel Neuer die Wasserflasche von sich. Für die Bayern war es die erste Auftaktniederlage in der Bundesliga seit 2001. Und was ist mit Flügelflitzer Arjen Robben? Dem war die Verletzungspause sichtlich anzumerken. Fit sieht definitiv anders aus.

Robben besteht den Belastungstest nicht

Gegen das Spiel gegen Tabellenführer VfL Wolfsburg am Samstagnachmittag ist er nicht dabei. Rücken- und Adduktorenproblemen lähmen den Fußball-Superstar nachhaltig. Bereits am Mittwochabend hatte der „niederländische Dauerpatient“ das Training abbrechen müssen. Nachdem er am Freitagnachmittag dann im Belastungstest durchfiel kam die Entscheidung, die eigentlich keiner in dieser Situation hören wollte, er bleibt daheim in München.

Heynckes: Die Spieler müssen besser vorbereitet sein

Die Ansage, die Trainer Jupp Heynckes jetzt in Richtung Kader macht, klingt daher auch wie eine Drohung in Richtung Robben. „Die Mannschaft muss harmonieren und funktionieren, alles andere ist sekundär. Die Leistung entscheidet, Status oder Image eines Spielers sind nicht wichtig“, so der Coach, dem bewusst ist, dass für den Rekordmeister eigentlich nur Siege in Frage kommen.

„Wenn der FC Bayern verliert“, so Heynckes, „ist alles immer negativ. Es ist schwer, die Leute zu überzeugen, dass auch vieles gut war.“ Das muss nun auch in den Köpfen der Spieler ankommen. Diese müssten dahin kommen, dass sie besser vorbereitet seien. Wenn man ein Top-Spieler sei und dazu noch ehrgeizig, dann stecke man eine Niederlage nicht so schnell weg. Sowohl als Spieler als auch als Trainer habe er daraus immer die größte Motivation geschöpft.

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