Krank im Urlaub: Leisure-Sickness-Syndrom nimmt zu

Menschen, die beruflich viel um die Ohren haben und wenig Pausen einlegen, liegen im Urlaub häufiger flach als andere. Das psychosomatische Phänomen breitet sich derzeit rasend schnell in der Gesellschaft aus.

Endlich Urlaub! Jetzt können Körper und Seele zur Ruhe kommen. Abschalten, entspannen – kein Handy und kein Internet. Doch genau dann, wenn es vermeintlich nichts mehr zu tun gibt und das eigene Wohlbefinden im Vordergrund steht, rebelliert die Gesundheit.

Vor allem ehrgeizige Menschen, die täglich viel im Job leisten, sind von diesem ungewöhnlichen Phänomen betroffen. Statt sonnige Tage am Strand zu verbringen, liegen sie mit Fieber und Schüttelfrost im Bett. Sie leiden am so genannten Leisure-Sickness-Syndrom.

Sobald der Stresspegel sinkt, versagt auch die Abwehr

Während des Alltags nehmen gerade Workaholics die Befindlichkeiten ihres Organismusses nicht richtig wahr. Ein durch Stress erhöhter Adrenalinspiegel, der das Immunsystem stärkt, tut sein übriges, um während der Arbeitszeit auf den ersten Blick topfit zu bleiben. Doch im Urlaub sieht das ganz anders aus. Der Pegel sinkt, die Abwehr versagt und Infekte haben leichtes Spiel.

Dagegen hilft, so die Meinung der Experten, nur ein generelles Umdenken. Betroffene müssten lernen, sich weniger über die eigene Leistung zu definieren und stattdessen dazu überzugehen sich öfter zu entspannen. Auch die Freizeit sollte genutzt werden, um sich nicht nur der Familie zu widmen, sondern sich auch mal selbst etwas Gutes zum Beispiel in Form von Sport zu tun. Richtig effektiv sind zwanzig Minuten tägliche, bewusste Entspannung und daneben mindestens eine halbe Stunde Sport pro Woche.

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