Joschka Fischer oder George Soros? Den Chinesen ist das gleich

Peinliche Panne beim chinesischen Wochenmagazins "Qingnian Cankao". Statt, wie es der Beitrag vorsieht, den US-Investment-Banker George Soros abzubilden, greifen die Redakteure zu einem Bild von Ex-Außenminister Joschka Fischer.

Unter dem Titel „Das Finanzkrokodil“ brachte das Magazin einen Beitrag zum Milliarden schweren US-Investor. Doch statt ein Bild des über 80-jährigen Amerikaners zu verwenden, griff die Redaktion gleich drei Mal zum wesentlich jüngeren Grünen.

Wie es zu dieser Panne kommen konnte, erklärte das chinesische Medium allerdings nicht. An einer Namensverwechslung kann es selbst in Asien nicht gelegen haben. Denn dort heißt Fischer „Feishier“, Soros hingegen „Suoluosi“. Einziger Trost: Immerhin gab es eine Entschuldigung von Chefredakteurin Min Baoli. Zudem versicherte sie, dass der Fehler in der nächsten Ausgabe sowie in einer Botschaft an die Leser auf dem Internet-Kurzbotschaftendienst Weibo korrigiert werden würde.

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