Tödlicher Hinterhalt: Drei Soldaten sterben in der Südost-Türkei

Am späten Samstagabend sind drei türkische Soldaten durch einen Angriff aus dem Hinterhalt getötet worden. Der Vorfall ereignete sich in südöstlichen Provinz Şırnak. Verantwortlich soll eine Gruppe von PKK-Mitgliedern sein.

Der Angriff erfolgte auf einer Straße in der Nähe der Stadt Beytüşşebab als sich die Soldaten gerade auf dem Rückweg von einem Einsatz gegen die verbotene Kurdische Arbeiterpartei (PKK) befanden.

Bereits seit den türkischen Parlamentswahl am 12. Juni dieses Jahres kommt es wieder vermehrt zu Zusammenstössen zwischen der Armee und den Anhängern der PKK. Seit 1984 kämpft diese für die Autonomie der Kurdengebiete.

Konflikt forderte bisher rund 45.000 Menschenleben

Der Konflikt kostete seitdem rund 45.000 Menschen das Leben. Mitte Juni waren 13 Soldaten in der Stadt Silvan in der östlichen Provinz Diyarbakır in einen Hinterhalt von PKK-Rebellen geraten und dabei umgekommen. Es war der schwerste Zusammenstoß der türkischen Armee seit den letzten drei Jahren. Der Angriff erfolgte seiner Zeit wenige Stunden, nachdem die pro-kurdische Partei BDP und die Regierung daran gescheitert waren, einen Konsens zu erreichen, um dem Boykott des Parlaments durch kurdische Abgeordnete ein Ende zu bereiten.

Erst Anfang August wurde in der türkischen Provinz Van im Osten der Türkei ein Militärfahrzeug von Mitgliedern der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK angegriffen. Die Terroristen warfen aus einem fahrenden Auto eine Handgranate und schossen auf die Soldaten. Bei dem Anschlag kamen drei Soldaten ums Leben, vier wurden verletzt.

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