Hautkrebs: Christoph Daum will wieder als Trainer arbeiten

Das Rätselraten um das Verschwinden des ehemaligen Bundesliga-Coachs Christoph Daum hat ein Ende. Sportliche Misserfolge bei Eintracht Frankfurt waren nicht der Grund: Bei Daum wurde ein Melanom diagnostiziert. Jetzt will er wieder ran.

„Wenn man auf einmal die Diagnose bekommt, dass man Hautkrebs hat, fällt man aus allen Wolken“, beschreibt Christoph Daum den Moment, in dem sich sein Leben radikal änderte. Bei einem Gesundheitscheck, den er zufällig über sich ergehen ließ, weil er mit seinem Sohn wegen des Verdachts auf einen Zeckenbiss im Krankenhaus war, seien die bösartigen Hautveränderungen entdeckt worden. Was folgte, waren mehrere Operationen und die quälende Ungewissheit, wie die ganze Geschichte am Ende ausgehen würde.

Christoph Daum hat nicht mit dem ÖVB verhandelt

Pläne wollte Daum in dieser Zeit jedenfalls nicht schmieden. „Ich habe alles vor mir hergeschoben, weil ich nicht wusste, wie die Ergebnisse meiner medizinischen Untersuchungen ausfallen,“ so der Fußballtrainer. Was folgte waren Spekulationen, ob sein Abtauchen etwas mit seinem sportlichen Misserfolg bei Eintracht Frankfurt, der Verein war zum Bundesliga-Saison-Ende abgestiegen, zu tun haben könnte. Oder ob er gar mit dem österreichischen Fußball-Verband ÖVB verhandelt habe.

Jetzt hat der 57-Jährige alles überstanden, er gilt als geheilt und stellt klar: „Ich habe alles vor mir hergeschoben, weil ich nicht wusste, wie die Ergebnisse meiner medizinischen Untersuchungen ausfallen.“ Mit offiziellen Vertretern des ÖVB habe er nicht gesprochen. Didi Constantini sei im Amt. „(…) lasst diesen Mann arbeiten. Wenn ein Trainerposten frei ist, können wir darüber reden.“

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