Erdogan: Neuer Kampf gegen den Terrorismus nach dem Ramadan

Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan hat eine "neue Ära im Kampf gegen den Terrorismus der PKK" angekündigt - direkt nach dem Ramadan.

„Ich sage es frei heraus: Dafür werden sie büßen. Diejenigen, die sich nicht von dieser Terrororganisation distanzieren, unterstützen auch dieses Verbrechen. Sie sind alle dazu verdammt, den Preis dafür zu zahlen“, sagte Erdogan anlässlich der Feier zum zehnjährigen Bestehen seiner Partei AKP. Damit bezog er sich auf die Tötung von türkischen Soldaten sogar während der Zeit des Ramadan und diverser Äußerungen der pro-kurdischen Partei BDP, die bislang ihre Verbindungen zur PKK nicht bestritten hat.

Erdogan weiter: „Wir bleiben aus Respekt für den Ramadan geduldig. Aber jeder soll wissen, dass der Anfang des Friedens nach diesem Monat des Friedens und der Solidarität sehr anders aussehen wird.“ Seine Regierung werde ihren Kampf gegen den Terrorismus fortsetzen, Hand in Hand mit den Sicherheitskräften, ließ er die PKK und ihre Unterstützer wissen: „Aber wir haben immer gesagt, diese [kurdische] Angelegenheit ist nicht nur eine Sicherheitsangelegenheit. Sie hat diplomatische, psychologische und sozioökonomische Dimensionen. Wir haben vorgeschlagen, die [kurdischen] Leute mit ins Boot zu holen und heute feiert die AKP ihr zehnjähriges Bestehen in 81 Provinzen.“

Die BDP dagegen habe den Kurden nichts gebracht: „Sie erklären sich selbst zu Vertretern der kurdischen Brüder. So etwas gibt es nicht. Fragt sie, was sie den kurdischen Brüdern bisher gegeben haben. Überhaupt nichts. Das haben sie auch nicht vor. Sie benutzen die kurdische Angelegenheit nur.“

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