Christen feiern zweiten Gottesdienst im Sumela-Kloster

Nach 88 Jahren wird am heutigen Montag in dem ehemals griechisch-orthodoxen Kloster Sumela aus byzantinischer Zeit in der Nordosttürkei zum zweiten Mal nach 2010 ein Gottesdienst abgehalten.

Am 15. August 2010 war das erste Mal nach der Gründung der Türkischen Repulik unter der Leitung des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel Bartholomäus I. der erste Gottesdienst abgehalten worden. Das türkische Kulturministerium hatte dazu eine Sondergenehmigung erteilt. Auch in diesem Jahr versammeln sich im türkischen Sumela-Kloster in Macka (Provinz Trabzon) vor allem orthodoxe Christen aus unterschiedlichen Ländern, z.B. Griechenland, Russland und Georgien, in Trabzon, um am zweiten Gottesdienst teilzunehmen.

Auch in diesem Jahr wird das Gottesdienst vom Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel Bartholomäus I. geleitet. Ferner wird eine Gruppe orthodoxer Christen aus den USA erwartet. Unter ihnen befindet sich der führende Patriarch der ökumenischen Kirche der USA. Rund 3.000 Gläubige und Interessenten werden erwartet.

Respekt im Ramadan: Kein Verzehr von Nahrung an öffentlichen Plätzen

Der Bürgermeister von Macka, Ertugrul Genc, teilte mit, dass alle Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden seien, um einen friedlichen Ablauf des Gottesdienstes gewährleisten zu können. Ferner wies er darauf hin, dass in diesem Jahr der Gottesdienst im islamischen Fastenmonat Ramadan stattfindet und dadurch eine noch spirituellere Atmosphäre durch Liebe und Toleranz geschaffen werden könne. Ebenso soll die türkische Gastfreundlichkeit bei der Beherbung der Gäste in den Vordergrund rücken. Darüber hinaus deutete Genc darauf hin, dass christliche Gäste des Gottesdienstes es meiden, aufgrund des Ramadans an öffentlichen Plätzen zu essen. Dies sei auf gegenseitigen Respekt zurückzuführen.

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