Bayern: Kahn geht auf Schweinsteiger und Lahm los

In seinem neuen Blog "eurosport.yahoo.com" übt Ex-Nationalspieler Oliver Kahn scharfe Kritik an Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger. Beide Bayern-Stars stellen für ihn den Inbegriff einer Führungskrise im deutschen Fußball dar.

In einem Blogbeitrag diagnostiziert der 42-Jährige gänzlich unverblümt: „Hängt die Titelflaute nicht vielleicht mit einer Spielergeneration zusammen, deren Stellvertreter Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger vehement leugnen, dass eine Mannschaft heutzutage echte Führungsspieler braucht?“

Bundesliga seit zehn Jahren nicht mehr international erfolgreich

Führungsspieler, die den Finger in die Wunde legen würden, die auch mal unbequeme Wahrheiten aussprechen, denen ihr Image unwichtiger sei als der Erfolg, das brauche es seiner Meinung nach, um aus der derzeit anhaltenden Flaute zu kommen. Denn die Bundesliga befindetn sich seit Jahren auf dem absteigenden Ast. Seit dem Champions League-Sieg der Bayern im Jahr 2001 konnten keine internationalen Titel mehr eingefahren werden.

Engländer könnten Vorbild für Lahm und Schweinsteiger sein

Nehmen sich Schweinsteiger und Lahm also wichtiger als den Erfolg ihres FC Bayern München? In den Augen von Kahn sicherlich. Denn der hält weiter vor, dass englische Spieler wie Rio Ferdinand, John Terry, Lampard oder auch Lucio für ihn wahre „Leuchttürme“ seien, „an denen sich die jungen Spieler aufrichten und entwickeln können und die nicht abtauchen, wenn es mal nicht optimal läuft.“ Er ist überzeugt: Ohne echte Führungsspieler geht es nicht und die Bundesliga-Klubs müssten noch lange auf internationale Titel warten.

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