Loveparade-Gründer: Strafbefehl wegen Hitlergruß

Weil er im vergangenen März seinem Unmut über zwei Berliner Ordnungshüter äußerst unschön zum Ausdruck brachte, wurde gegen den Gründer der Loveparade, Dr. Motte, Strafbefehl wegen Nazi-Pöbeleien erlassen.

Matthias Roeingh, so der bürgerliche Name des DJs, muss 60 Tagessätze à 250 Euro, insgesamt also 15.000 Euro zahlen, weil er auf der Berliner Kastanienallee im Prenzlauer Berg zwei Polizisten als „Blockwarte“ beschimpft haben soll. Auch eine in Deutschland verbotene Nazi-Grußformel soll gefallen sein.

Eine Entschuldigung von Seiten des 51-Jährigen ist bereits erfolgt. Zahlen will der Musiker allerdings nicht. Stattdessen will er Einspurch einlegen und es auf einen Prozess ankommen lassen. „Ich bin empört über das Vorgehen der Justiz“, so die Techno-Legende über den Strafbefehl wegen Beleidigung und wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Auslöser der ganzen Geschichte war sein falsch geparktes Fahrzeug. Als ihn zwei Ordnungsamt-Mitarbeiter zur Rede stellten und sich auch noch zwei zufällig vorbeikommende Polizisten einmischten, eskalierte die Situation.

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