Leon und Philip: Streit auch im echten Leben?

Jetzt ist es raus! Leon hat erfahren, dass Philip seine geliebte Frau Verena überfahren hat. Auf offener Straße greift er ihn darauf hin an und verprügelt ihn. Auch hinter den Kulissen ging es ordentlich zur Sache. War es mehr als nur Show?

„Es wird für Philip extrem schmerzhaft“, kündigt Daniel Fehlow alias Leon Moreno mit ernster Miene das an, was in wenigen Augenblicken folgen wird. Auch Jörn Schlönvoigt gesteht am Rande der Dreharbeiten: „Ein bisschen Schmerz gehört dazu.“ Die Prügelszene, die er soeben mit Daniel abgedreht hat, sieht erschreckend echt aus. Der 36-Jährige drischt auf den wesentlich jüngeren und viel schmaleren Jörn ein. Nicht immer gelingt es ihm richtig zu zielen. Einige Male sieht es so aus, als würde es verdammt weh tun. Steckt da mehr dahinter als reine Schauspielerei?

Im Fernsehen zu sehen ist Folgendes: Serienfigur Leon, der bisher nicht wusste, wer seine Ehefrau Verena, gespielt von Susan Sideropoulos, überfahren hatte, entdeckt im Kiez sein völlig verbeultes Auto. Das hatte er in der Unfallnacht Philip geliehen, dem Halbbruder seines besten Freunds, John Bachmann. Jetzt fällt es ihm wie Schuppen von den Augen. Wie ein Bessener rast er auf Philip los. Für ihn ist völlig klar, dass er Schuld an Verenas Tod ist. Dafür muss er nun bezahlen.

Intensive Szene für Jörn Schlönvoigt und Daniel Fehlow

„Das ist ’ne intensive Szene grade gewesen“, beschreibt Jörn kurz nach der Attacke seine Emotionen. „Mir tut auch echt alles weh, weil in so einer Schlägerei versuchst du natürlich immer dich als Schauspieler nicht gegenseitig zu treffen. Aber es passiert natürlich. Es ist auch schwierig, wenn die Faust kommt, den Kopf immer in die richtige Richtung zu lenken.“ Doch das Ganze sei halb so wild, versichert der 25-Jährige. Ein bisschen Schmerzen gehörten schließlich dazu. Das mache es umso glaubhafter. „Das war eine sehr intensive und coole Szene.“

Das sah auch Kollege Daniel so: „Wir haben geprobt wie immer. Wie vor jeder Szene ein, zwei Durchläufe, aber wir haben in dem Fall für die Schlägerei speziell keine Stuntprobe gemacht.“ Alles in Allem sei die Szene relativ unspektakulär gewesen, so der GZSZ-Star im Nachhinein. Es hätte keine Salti oder ähnliches gegeben. Sondern nur. „Rauf auf die Motorhaube. Rein ins Gesicht.“ Das würden sie auch so hinkriegen, schmunzelt er in die Kamera. Ob sein Kollege nach den „unfreiwilligen“ Schlägen auch schon wieder lachen kann?

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.