Streik: Kriegt Özil in diesem Monat kein Geld?

Der Saisonstart der spanischen Fußball-Liga Primera División ist verschoben worden. Der Grund: Die Spielergewerkschaft (AFE) streikt dagegen, dass in der vergangenen Saison zahlreiche Spielergehälter nicht rechtzeitig oder gar nicht ausgezahlt wurden.

Saisonstart der spanischen Fußball-Liga verschoben

Normalerweise hätte am heutigen Samstag der Ball in Spanien wieder laufen sollen. Doch es kam anders: Der Verband der spanischen Fußballer und die Vertreter der Liga Nacional de Fútbol Profesional (LFP) konnten sich nicht einigen. Somit müssen sich die spanischen Fußballfans noch etwas gedulden: Der Saisonstart wird um mindestens eine Woche verschoben.

„Wir haben unsere Positionen heute noch einmal klargemacht. Sie liegen weit auseinander. Wir konzentrieren uns jetzt darauf, den zweiten Spieltag zu retten“, so LFP-Präsident José Luis Astiazarán am Freitag. Besonders Real Madrids Torwart Iker Casillas und Barcelonas Carles Puyol sowie Xabi Alonso machen sich für die Forderungen der Spielergewerkschaft stark. Unter der wirtschaftlich angespannten Situation im Land des amtierenden Weltmeisters hatten in der vergangenen Saison zum Teil auch die Vereine gelitten. Viele von ihnen hatten Konkurs anmelden müssen und drastische Sparmaßnahmen eingeleitet. Insgesamt 50 Millionen sollen an mehr als 200 Spieler nicht ausgezahlt worden sein.

Zwar bot die Liga der Gewerkschaft in dieser Woche einen Notfall-Fonds von 40 Millionen Euro an – doch diese lehnte ab. Nun sollen die Gespräche so schnell wie möglich fortgesetzt werden. Die LFP erklärt auf ihrer Website „Beide Parteien haben ihre jeweiligen Positionen zum Ausdruck gebracht und haben vereinbart, dass der Dialog in zwei weiteren Sitzungen am Samstag um 10:15 Uhr MESZ und am Montag 22. August zur gleichen Zeit fortgesetzt wird.“

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