Mord in Siegen: Männer aus Moschee verfolgten den Täter

Nachdem ein junger Mann sein sechs Monate altes Baby in einer Moschee abgegeben hatte, wurde er von mehreren Männern aus dem Gotteshaus verfolgt. Der Täter hatte kurz zuvor auf dem Bahnhof von Siegen seine Ex-Freundin erstochen.

Die Männer, die sich in der Moschee aufhielten, als der Täter in die Moschee stürmte,  trugen damit wesentlich zur Festnahme des Mörders bei. Inzwischen hat er die Tat gestanden. Der 21-Jährige hatte am Samstagabend seine 18-jährige Ex-Freundin in einer Bahnhofsunterführung erstochen und war mit dem gemeinsamen Baby im Arm geflüchtet.

Nachdem er während der etwa 20 Minuten währenden Flucht das Baby abgegeben hatte, sprang der Täter aus dem Raum Koblenz in den Fluß Weiß und versuchte so zu entkommen. Doch hier war Endstation: Ein Streifenwagen der Polizei konnte ihm Handschellen anlegen.

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