Triumph in Ankara: Opposition hisst Flagge vor der libyschen Botschaft

Unterstützer der libyschen Rebellen haben auch in der Türkei ein Zeichen gesetzt. Vor der Botschaft in Ankara haben sie die Flagge des Regimes Muammar al-Gaddafi entfernt und stattdessen die der Opposition gehisst.

Nachdem die Unterstützer der Aufständischen die Fahnen tauschten, versuchte auch der libysche Botschafter in Ankara sich zu Wort zu melden. Da er jedoch als loyaler Anhänger des Diktators angesehen wird, wurde er von den Sympathisanten daran gehindert.

In den vergangenen Stunden wurden zwei Söhne Muammar al-Gaddafis von den Rebellen gefangen genommen. Der 69-Jährige, dessen Herrschaft mit über vier Jahrzehnten zu den längsten weltweit gehört, selbst bleibt weiterhin verschollen.

Ahmet Davutoğlu sieht historischen Tag für Libyen

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu bezeichnete das Geschehen in Tripolis als eine der wichtigsten Phasen für eine neue Ära in der gesamten Region. Das, was sich hier abspiele, solle für alle Führer dieser Gegend eine Lektion sein. „Für Libyen ist heute ein historischer Tag. Einer der wichtigsten Schritte, um ein neues Libyen zu schaffen, wurde nun gemacht“, so Davutoğlu. Das neue Land solle „demokratisch, frei und geeint“ sein. Es sei ein „wesentlicher Erfolg“, dass die zweiköpfige Machtstruktur des Landes nun eliminiert sei. Der Außenminister hoffe, dass das Land unter der Ägide des Nationalen Übergangsrats und mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft neu aufgebaut werde. „Es ist wichtig, dass die Zusammenstöße jetzt aufhören und ein neuer politischer Prozess beginnt.“

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