Gouverneurin von Arizona: Facebook entfernt Kritik an Obama

Die Gouverneurin von Arizona kritisierte auf Facebook öffentlich die Einwanderungspolitik von US-Präsident Barack Obama, die Nachricht wurde allerdings von Facebook gelöscht. Ein Fehler, behauptet das Unternehmen.

Die Entscheidung Präsident Obamas die Abschiebungen von illegalen Immigranten zu reduzieren war vielseitig kontrovers diskutiert worden. Brewers Kritik war ein Bild von „Rosie the Riveter“ beigefügt, einer bekannten amerikanischen Ikone von J. Howard Miller, die für die amerikanischen Frauen steht, die im Zweiten Weltkrieg in den Fabriken arbeiteten und damit die Männer ersetzten, die sich im Krieg befanden.

Eigentlich steht Rosie für Feminismus und die wirtschaftliche Kraft der Frau. „We can do it!“ (dt.: „Wir können es schaffen!“) sagt sie dementsprechend im Original. Brewers Rosie sah allerdings etwas anders aus und sagte: „Arizona – doing the job the feds won’t do“ (dt.: „Arizona – Macht die Arbeit, die die Bundessicherheitspolizei nicht macht“).

Facebook teilte Brewer mit, das Bild verletze die Regeln des sozialen Netzwerks und entfernte es. Anschließend entschuldigte sich Facebook bei der Gouverneurin: Es habe sich um einen Fehler gehandelt. Ob die Löschung des Beitrags auf Beschwerden anderer Facebook-Nutzer zurück ging, blieb unklar. Nun kann Jan Brewer jedenfalls ihre Meinung wieder uneingeschränkt kund tun – und hat innerhalb kürzester Zeit wieder über 10.000 „gefällt mir“-Klicks gesammelt.

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