Treffen in Istanbul: Kontaktgruppe berät über Libyens Zukunft

Vertreter der sogenannten Libyen-Kontaktgruppe wollen sich am kommenden Donnerstag in Istanbul treffen, um dort über die "nächsten Etappen" für Libyen zu beraten. Das teilte das US-Außenministerium mit.

US-Außenministerin Hillary Clinton sprach in einer Telefonkonferenz mit einigen Vertretern der Kontaktgruppe, um darin noch einmal die Unterstützung für den Nationalen Übergangsrat der libyschen Rebellen heraus zu stellen.

Wie Sprecherin Victoria Nuland bekannt gab, werden sich die Vertreter am kommenden Donnerstag in Istanbul treffen. Dann soll es auch darum gehen, welche Hilfen den Rebellen nun angeboten werden könnten. „Das muss und das wird ein von den Libyern vollzogener Übergang werden“, so Nuland weiter.

Davutoğlu will am Dienstag nach Libyen reisen

Auch der türkische Außenminister Davutoğlu führte am Montag Telefonkonferenzen mit Verbündeten der Türkei. Derzeit hält sich der Minister in Addis Ababa auf. Noch diesen Dienstag will er jedoch in die libysche Rebellenhochburg Benghasi reisen, um dort mit den Rebellen zu sprechen. Mit seinem französischen Amtskollegen Alain Juppe sowie Sheikh Abdullah Bin Zayed Al Nahyan von den Vereinigten Arabischen Emiraten hat er sich bereits ebenso beraten wie mit zahlreichen weiteren Kollegen, darunter auch Guido Westerwelle.

Am Donnerstag oder Freitag soll, so UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, darüber hinaus ein internationales Gipfeltreffen zu Libyen in New York stattfinden. Teilnehmen werden daran unter anderen auch Vertreter der Europäischen Union, der Afrikanischen Union und der Arabischen Liga.

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