Bodrum: Die vergessene Seite einer antiken Stadt

Bodrum ist mehr als ein beliebter Badeort der Türkei. Hier stand einst eines der sieben Weltwunder der Antike, das Mausoleum des König Maussolos - auf ihn geht der Ursprung des Wortes zurück, welches noch heute beeindruckende Grabmäler bezeichnet. Verlässt man die Küstenregionen Bodrums, entdeckt man noch weitere Überbleibsel vergangener Jahrhunderte. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.

Reisetipps powered by Turkish Airlines

____________________________________________________

Wird es im Sommer zu heiß, bieten Zisternen aus dem 17. Jahrhundert eine Abkühlung. Im Inneren der Wasserspeicher herrschen, egal zu welcher Jahreszeit, angenehm kühle Temperaturen. Die Zisternen sind so gut erhalten, da sie bis vor 40 Jahren noch genutzt wurden. Grund dafür waren lange Dürreperioden. In den Zisternen wurde den Winter über Regenwasser gesammelt, um den regenarmen Sommer zu überstehen und die Felder bewässern zu können. Im Gegensatz zu heute wurde es durch die große Hitze im Sommer ruhig um Bodrum. Erst in den kälteren Monaten begann das Leben in der Stadt.

Eine Alternative zum Strandurlaub in Bodrum ist das Entdecken der historischen Seite der Halbinsel. Jahrhundertealte Wanderwege verbinden die Orte der Stadt und führen durch kleine Dörfer. Der Wanderweg zwischen Ortakent und Yalikavak führt durch Dörfer, in denen die Bewohner keine Touristenmassen gewöhnt sind. Hier freut man sich über den Besuch und ist immer für einen kleinen Plausch zu haben. Kleine Cafés laden zu einer Verschnaufpause ein und machen Bodrum zu einem unvergleichlichen Ferienziel.

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.