Freihandelszonen der Türkei werden erweitert

Der türkische Wirtschaftsminister Zafer Caglayan will Außenhandel und Investitionen erleichtern, indem aus den herkömmlichen Freihandelszonen wirtschaftliche Freihandelszonen werden.

Die türkische Regierung will das Konzept der Freihandelszonen durch wirtschaftliche Freihandelszonen ersetzen. Dies würde Wohnungen, Büros, Produktionsstätten und sogar Touristenzentren einschließen, so der Wirtschaftsminister Zafer Caglayan. Die Verbindungen zu Flug- und Seehäfen sollen verbessert werden, ebenso die Transportmöglichkeiten über Straßen und Gleise.

Caglayan: „Diese Projekte werden uns dabei helfen, das momentane Rechnungsdefizit zu mindern und mehr ausländische Investitionen zulassen. Das betrifft Handel, Tourismus, Logistik, Kommunikation und Industrie in verschiedenen Provinzen. Wir wollen auch Entwicklungsträger in den Prozess integrieren. Wir werden eine Struktur aus Büros, Einkaufscentern und Wohnanlagen schaffen. Diese Strukturen werden als Transfer Center dienen. Wir werden Orte in Dubai, Singapur, Rotterdam und Los Angeles erbauen.“

Außerdem soll in Mersin der weltgrößte Containerhafen entstehen. 2,9 Millionen Euro soll das Projekt kosten und 12 Millionen Container enthalten, so Caglayan. Die größten Freihandelszonen der Türkei sind die europäische Freihandelszone, die Leder- und Industriefreihandelszone Istanbul und die ägäische Freihandelszone.

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