Erst Prinz, jetzt Grings: Deutsche Topspielerin kehrt Bundesliga den Rücken

Erst vor etwas mehr als einer Woche hat die deutsche Damenfußball-Welt Abschied von Ausnahmespielerin Birgit Prinz nehmen müssen. Jetzt folgt ihr Inka Grings nach. Sie wechselt vom Bundesligisten FCR Duisburg ins Ausland.

Die Rekord-Torschützin hinterlässt mit ihrer Entscheidung, sich von der Frauen-Bundesliga zu verabschieden, eine ebenso große Lücke wie ihre Kollegin nur wenige Tage zuvor. Zwar kann Bundestrainerin Silvia Neid weiterhin mit ihr in der Nationalmannschaft planen. Doch wohin es die Sportlerin nach ihrem Weggang vom FCR Duisburg zieht, das ist offen.

FCR-Vorsitzender Thomas Hückels schätzt Inka Grings sehr

„Ich bin den Verantwortlichen sehr dankbar, dass mir diese Chance gegeben wird. So habe ich die Möglichkeit, doch noch einmal in meiner Karriere im Ausland zu spielen“, so die 32-Jährige zu ihrer Entscheidung. Den eigentlich noch bis 2012 laufenden Vertrag vorzeitig zu lösen, hat schließlich auch der Verein, für den sie seit 1995 spielt, zugestimmt. FCR-Vorsitzender Thomas Hückels erklärt: „Wir haben zugestimmt, weil wir auch auf diese Weise unsere Wertschätzung für diese hervorragende Sportlerin zum Ausdruck bringen.“

Als Spielführerin wird künftig Annike Krahn die Kapitänsbinde tragen. Die Rückennummer 9 der gebürtigen Düsseldorferin, die in  271 Ligaspielen insgesamt 353 Tore schoss, wird allerdings nicht mehr vergeben.

„Die Lücke müssen nun die ausländischen WM-Stars und die deutschen Hoffnungsträgerinnen schließen. Am ersten Spieltag ist das ganz gut gelungen. Insgesamt 9.774 Zuschauer wollten Alexandra Popp und Co. sehen. Der Schnitt von 1.629 Besuchern pro Spiel war fast doppelt so hoch wie beim Rekord aus der Saison 2007/08 (887)“, kommentiert die Fifa den Schritt der 94-malige Nationalspielerin.

Noch in dieser Woche sollen entscheidende Gespräche mit ausländischen Klubs anstehen.

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