Indien: Das riesige Land der Gegensätze

Indien ist mit 1,2 Milliarden Einwohnern die bevölkerungsreichste Demokratie der Erde. Verschiedene Kulturen, Sprachen, Glaubensrichtungen und ethnische Gruppen treffen hier aufeinander. Neben ausgeprägtem Reichtum und bitterer Armut gibt es Gegensätze zwischen spirituellen Lehren und traditioneller ayurvedischer Heilkunst auf der einen und einer schnell wachsende Computertechnologie-Branche auf der anderen Seite.

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Das Mausoleum Taj Mahal (mit 58 Metern Höhe und 56 Metern Breite auf einer 100 x 100 Meter Marmorplattform)  in Agra im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh wurde von dem Großmogul Shah Jahan für seine 1631 verstorbene Hauptfrau Mumtaz Mahal in Auftrag gegeben. 1648 wurde das gewaltige Gebäude, dem ein 18 Hektar großer Prachtgarten vorangeht, fertiggestellt. Es handelt sich um ein Werk der indo-islamischen Baukunst und über 20.000 Handwerker und 1000 Last-Elefanten waren am Bau beteiligt. 28 verschiedene Edelsteine und Halbedelsteine wurden in den Marmor eingefügt.

Einer Legende nach wurden allen Handwerkern nach Fertigstellung des Taj Mahal eine Hand abgehackt und die Architekten gar hingerichtet, damit sie nicht anderen Herrschern ein ähnliches Gebäude schaffen konnten. 1983 wurde das Taj Mahal in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Es gilt als bedeutendes Beispiel für den Mogulstil in der islamischen Kunst und wird von einigen muslimischen Bürgern als Gebetsstätte genutzt. Für frisch vermählte indische Eheleute ist das Mausoleum, als ein Symbol für eine dauerhafte Liebe, ein beliebtes Besuchsziel.

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