Tod eines großen Komikers: Loriot mit 87 Jahren verstorben

Filme wie "Ödipussi" oder "Pappa ante portas" haben ihn zu einem der beliebtesten deutschen Komiker gemacht. Unzählige Sketche, die er gemeinsam mit der bereits verstorbenen Evelyn Hamann inszenierte, erfreuten über Jahrzehnte Groß und Klein. Am Montagabend ist Vicco von Bülow für immer verstummt.

Als sich sein “Fräulein Hildegard” im Oktober 2007 von der Weltbühne verabschiedete, da war Vicco von Bülow zu Tode betrübt. “Es fällt mir schwer, Worte zu finden für meine Trauer”, sagte der damals 83-Jährige in der Talksendung “Beckmann” und fügte hinzu: “Liebe Evelyn, dein Timing war immer perfekt, nur heute hast du die Reihenfolge nicht eingehalten. Na warte!”

Am vergangenen Montagabend ist er seiner “treuen Partnerin” nachgefolgt. In Ammerland am Starnberger See verstarb die TV-Legende im Alter von 87 Jahren an Altersschwäche.

Vicco von Bülow der beste Komiker Deutschlands

Seine Cartoons wie “Herren im Bad” und “Das Frühstücksei” prägten ganze Generationen. Seine beiden Kinofilme begeisterten Millionen und über die “Familie Hoppenstedt” hat wohl jeder Zuschauer mindestens eine Anekdote parat.

Im Jahr 2007 wurde er in einer ZDF-Sendung “Unsere Besten – Komiker & Co” auf Rang eins gewählt. Viele bezeichneten den Offizierssohn aus Brandenburg an der Havel auch liebevoll als den “Karl Valentin des Cartoons und der Fernsehunterhaltung” oder “Deutschlands komischste Figur”. Gerecht wurden dem Multitalent – er war Schauspieler, Zeichner, Bühnenbildner, Kostümbildner, Schriftsteller, Regisseur und Professor für Theaterkunst – diese Titel alle. Denn mit Loriot, da sind sich die Feuilletonisten nicht erst seit heute einig, hat Deutschland seinen Humor entdeckt.

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.